THINKPIECE: Als ich den Tod kennenlernte…

THINKPIECE: Als ich den Tod kennenlernte…

…hatte ich die vielleicht für mich, wichtigste Lektion meines Lebens erfahren.

Und wenn ich diese Worte schreibe, „Tod“ und „Leben“ in einem Satz miteinander vereine und die Erfahrung für sich sprechen lasse, dann dominiert der Rückschluss, den ich vom Tod aufs Leben ziehe und ich verstehe endlich, wie nah sich vermeintliche Gegensätze sein können. 

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Thinkpiece: Instagram als Maßstab für Erfolg und Selbstachtung.

Thinkpiece: Instagram als Maßstab für Erfolg und Selbstachtung.

Instagram, wo wären wir nur ohne dich?

In Zeiten in denen wir ein Foto mit 4 verschiedenen VSCO Filter überlagern, der wärmeverpufften Speisen, weil das perfekte Foto erst Nummer 78 ist, an dem Punkt angelangt, an dem es Instahubbies + buchbare Instabutler gibt (ja, tatsächlich!), ist der Fokus und die thematische Auseinandersetzung mit dieser Plattform nicht abwegig.

Zugegeben – das haben schon einige vor mir, aber meinen Senf hatte ich noch nicht dazugegeben, also here we go.

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Thinkpiece: Wessen Kompass folgst du?

Thinkpiece: Wessen Kompass folgst du?

Es kommt zum Punkt in einem Leben an dem irgendetwas geschehen muss. Etwas anderes als bisher, etwas Neues, meist nicht klar Definierbares, und melodisch begleitet werden diese Gedanken von Mark Forsters „Au Revoir.
Irgendwann ist dann dieser Moment gekommen – der, an dem man den Entschluss fassen muss, etwas zu ändern. 

Sich zu ändern. 
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Thinkpiece: Relationships

Thinkpiece: Relationships

Einfach mal den Valentinstag auslassen. Nicht darüber reden, schreiben oder nachdenken. Und dann wirst du sowieso von Instastories überhäuft. Und eigentlich bist du ja auch ziemlich romantisch und stehst auf leichten Kitsch. Und überraschenderweise stehen dann doch irgendwo Blumen. Von Herzen. Einfach weil jemand an dich gedacht hat und dir eine Freude machen möchte und diesen Tag als Anlass genommen hat. Weil wenn nicht an so einem Tag, würde es ja einem wieder schwieriger fallen. Denn Gefühle zeigen und so.

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Thinkpiece: Millennials – More than a hashtag Generation?

Thinkpiece: Millennials – More than a hashtag Generation?

Um in dieses Thema einzusteigen ist davon auszugehen, dass – auch wenn zugehörig – nicht jeder weiß, was mit „Millennials“ gemeint oder darunter zu verstehen ist, hier daher eine kurze Aufklärung:

Entsprechend „Millenial-like“ im Internet gesucht (Siri und ich sind nicht in einer Beziehung), denn im Brockhaus oder Duden wird man diesen Ausdruck wohl noch nicht gedruckt finden, habe ich auf (aufgepasst!) serienjunkies.de den Begriff mit folgender Erklärung gefunden: „die Generation zwischen 1980 und 2000 geborenen Menschen…grobe Einteilung“.

Millennials zeichnen sich dadurch aus „sie sind im Umgang mit Onlinemedien äußerst geübt und haben daher gegenüber Neuerungen (auch technischer Art) in diesem Feld kaum Berührungsängste (…)“

Diese Generation steht damit im Gegensatz zu in den 1960er und 1970er Jahren geborenen Personen. Letztere waren als „Generation X“ nämlich vor allem dadurch bekannt, sich dem Druck der Werbeindustrie relativ erfolgreich entziehen zu können und Materielles kritischer zu beurteilen als deren Vorgängergeneration. Da dies bei den Millennials wiederum eher ins Gegenteil zu schlagen scheint, werden sie bisweilen auch analog als Generation Y bezeichnet.“ Durch den extremen Unterschied der Lebensweise im Vergleich zu früheren Generationen, den das Internet, soziale Medien und ständige Erreichbarkeit mit sich bringt, kann sich die Generation Y nur schwer an Vorgängern orientieren.

Hallo ich bin’s Marie und laut serienjunkies.de ein Millennial, auch bekannt als Generation Y und „äußerst geübt in Umgang mit Onlinemedien“. Nun, vorher habe ich diesen Teil eher als Kompliment aufgefasst und „drüber gelesen“, aber abgesehen davon, dass ich mich zu 100% dieser Generation zugehörig outen muss, möchte ich über die erwähnten „Eigenschaften“, in Bezug auf die Werbeindustrie und den Einfluss dieser, reflektieren.

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Page 365.

Page 365.

Dankbarkeit.

Ein großes Wort – das ich besonders in den letzten Tagen häufig zu lesen bekomme. Menschen, die dankbar für das vergangene Jahr, 2017 sind.

Einige schön geschriebene Jahresrückblicke habe ich gelesen und musste doch auch schmunzeln, wie neugierig ein Mensch eigentlich ist.

Ich gebe zu, dass ich den ein oder anderen Jahresrückblick von Menschen gelesen hatte, die ich nicht kannte und eigentlich ist daran auch nichts verwerflich, aber spannend zugleich wie gerne man manchmal in die Welt eines anderen, sogar wildfremden eintaucht.

Was man sich erhofft ist immer unterschiedlich, denke ich. Vielleicht abhängig in der Lage, Situation oder Stimmung in der man sich gerade befindet und ist – bzw. wie man demjenigen gegenüber eingestellt ist.

Ich ertappe hin und wieder mal einen Gedanken des kleinen Teufelchens der sehnlichst darauf wartet, einen Jahresrückblick zu lesen, der nicht gefüllt von den tollsten Abenteuern, Reisen und Glücksmomenten gefüllt ist.

Es geht in dieser Gedankenkomposition in der man hin und her huscht auch nicht um Missgunst, Neid oder dem Anderen etwas Schlechtes zu wünschen, sondern eher um das Gemeinschaftsgefühl des „geteilten Leids“.

Denn meine Dankbarkeit für das Jahr 2017 hält sich bis vor einigen Wochen noch ein wenig in Grenzen.

Schlimm eigentlich – in meinem Alter, in meiner Situation…denken sich vielleicht jetzt viele und auch ich.

Und diese Zeilen werden wahrscheinlich für mich wertvoller sein sie geschrieben zu haben, als für Euch sie zu lesen.

Ich brauche niemanden zu sagen wie dankbar man doch sein sollte, für sein Leben, die Möglichkeiten und auch für die Aufgaben, die man sich selbst oder das Leben einem stellt; denn Dankbarkeit ist nicht nur bloß ein Substantiv das man in sich trägt, es aufruft oder sich von allein immer zum „richtigen“ Zeitpunkt bemerkbar macht. Es kann viel mehr sein und bewirken – und ja, manchmal stellt es sich „ganz plötzlich“ ein, aber so schnell kann es auch wieder verschwinden.

Und mein Bedürfnis jenem Leser dieser Zeilen einen Crashkurs 12 Stunden vorm Jahreswechsel, in einem Gebiet in dem ich selbst gerade Schüler der Unterstufe bin, zu geben, ist eher gering.

Das Detail steckt nicht immer zwischen den Zeilen & Zwinkeremojis

Ich liebe handgeschriebene Briefe und die Herzensmenschen um mich, wissen ganz genau wie sie mir nicht die größte Freude bereiten können, sondern mich auch direkt ins Herz treffen.

Es ist die Zeit die man sich dafür nimmt, die Materialien die man aussucht und das Persönliche der Handschrift gepaart mit den Gefühlen und Gedanken die einem Überkommen, wenn man den Schwung der Buchstaben vollzieht.

Keine noch solange Whatsapp-Nachricht mit den ausgesuchtesten Emojis kann da mithalten.

Obwohl ich so ein Smiley-Typ bin und bei jeder Zeile versuche mit einem von diesen Figuren meine Stimmung und mit dem Satz verbundene Emotion zum Ausdruck zu bringen oder sie zu verstärken, weiß ich jetzt warum es „Emojis“ in der Art noch nicht solange gibt.

Man hat sie früher einfach nicht gebraucht.

Oft möchte ich bei meinen geschriebenen Briefen aus Gewohnheit ein Gesicht am Ende der Zeile machen, aber es ist einfach nicht nötig und irgendwie finde ich das ganz besonders schön.

Zurück zum Jahresrückblick und was der mit Dankbarkeit und dem Ausschweifer meiner Brief-Liebe zu tun hat.

Auf spezielle Einzelheiten und Erlebnisse möchte ich garnicht eingehen, denn diese Zeilen zu schreiben hat mich nur ein kurzer Moment gebracht.

Ein Brief eines ganz besonderen Herzensmenschen hat mich dieses Jahr ganz speziell getroffen.

2017 sollte, wie jedes Jahr, „mein Jahr“ werden, ein ganz speziell besonderes, dachte ich mir. Viel geplant, vorgehabt, Ziele gesetzt und durchgetimt.

Mein Jahr in einem Sprichwort? 

„Der Mensch plant, das Schicksal lacht“.

Dieses Jahr war so unglaublich besch*eiden. Es gab so viele Dinge, die ich gern anders gemacht hätte, Tränen die ich bereue, Krankheiten denen ich nicht auskonnte und sie leid bin zu symbolisieren, Ärger über Gedanken, Taten, Situationen in denen ich auf Andere angewiesen und abhängig war und nicht so agieren konnte, wie ich gerne wollte…

Die Liste ist lang, fad, zach, mühsam und überhaupt nicht unterhaltsam und aufbauend.

Optimistisch wie ich bin, dachte ich mir trotzdem immer wieder, dass ich daraus lernen werde und jede Aufgabe die mir gestellt wird und wurde, anzunehmen und daraus irgendetwas zu schöpfen.

Leichter gesagt als getan.

Es hat lange gebraucht und die Sinnfindung hatte ich für einige Monate unterbrochen, als die nächste „Watschn“ kam.

Ab dem Zeitpunkt musste ich dann meine Führung komplett ändern und muss sagen, es hat sich so sehr gelohnt, dass ich 2 wirklich tolle Wochen in einer Art genießen konnte, die ich nicht nur vermisst, sondern auch vergessen hatte.

Doch auf einem Hoch, besonders solange, reitet es sich erfahrungsgemäß zeitlich begrenzt. Diesmal aber, war ich ein wenig darauf „vorbereitet“ und jede Achterbahn geht auch mal runter. Wenn man sich das bewusst macht überkommts einem nicht in der Intensität, in der man sich naiv überraschen lässt. Jap, bildlich als auch metaphorisch.

2 Tage bevor der 7er in den 8er wechselt, ordne ich um, packe ich aus und da fällt mir der Brief, von dem ich vorher gesprochen habe, wieder in die Hände.

Er hat mich schon einmal sehr getroffen, sodass ich gezwungen war dem Absender vorzuschwindeln, ihn nicht gelesen zu haben – einfach weil ich noch nicht ganz so bereit war mich damit komplett auseinanderzusetzen.

Mit dem Inhalt, der Botschaft und der Veränderung der Beziehung zwischen Absender und Empfänger, also mir. 

Jedes Wort, jede Geste und Blick wirkt, mal mehr, mal weniger stark – aber es wirkt und besonders dieser Brief.

Ob er nur so unglaublich toll geschrieben ist, oder die Wörter einfach zum „blödesten Zeitpunkt“ kamen – das Gefühl der Wörter hat mich so ziemlich mitten ins Herz getroffen.

Und ich sitze wie immer so gern am Boden und lese ihn noch einmal, ganz bewusst und verdammt, er wirbelt soviel auf, dass ich plötzlich ganz stark dankbar bin für dieses bescheidene Jahr 2017.

Jammern hilft im Moment den Druck rauszulassen, aber im Nachhinein ist es nur ein „sich negative Momente holen“.

Wahnsinn wie hart dieses Jahr war, wie schön diese klitzekleinen Momente waren, wie unglaublich mich die Kinderaugen meiner Nichten und Neffen getroffen, fasziniert und mir ein Glücksgefühl geschenkt haben, das unersetzbar ist.

 

2017 – danke, dass du so lehrreich warst.

Schülerin Marie meldet sich in die Weihnachtsferien.

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Zwischen Louis Vuitton, Bescheidenheit & Glück. #Minimalismus Part I

Zwischen Louis Vuitton, Bescheidenheit & Glück. #Minimalismus Part I

 

I wish everyone could become rich and famous so they could realize it’s not the answer.  Jim Carrey.

Wer sonst kann so was sagen – Es muss jemand sein, der reich und berühmt ist, um sagen zu können, das es nicht wert ist.

„Du denkst, dass mehr Geld dir mehr Sicherheit gibt. Das Problem ist, dass du es nicht unbedingt in der Hand hast, mehr zu verdienen. Eine Sache, die du in der Hand hast, ist, weniger auszugeben. Worüber du die Kontrolle hast, ist, weniger zu haben, und wenn du weniger hast, reicht das, was du hast, automatisch länger“. Patrick Rhone.

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