San Luis Retreat Hotel & Lodges

San Luis Retreat Hotel & Lodges

Wow.

In Hotels war ich zugegebenerweise schon oft, begeistert war und bin ich noch immer von einigen.
Aber meine Liebe zur Atmosphäre und vor allem dem Interieur sowie der Gesamtkomposition, die sich aus Ideen und der Umsetzung entwickelt hat, hat nun eine neue Dimension angenommen.
Das ist auch der Grund, warum ich diese Zeilen nach nur knapp 3 Stunden Aufenthalt im Hotel San Luis in mein Macbook tippe.
Zum einen hoffe ich natürlich, dass meine Begeisterung nicht nachlässt, zum anderen habe ich mir, aufgrund der durchdachten Architektur und den perfekt angelegten Räumen und ihrer Gestaltung schon ein ganz gutes Bild machen können.

Aufgrund der wirklich feinen Toreinfahrt beim Ankommen wurde die Vorfreude nochmal hinaufgeschraubt.
In die Natur unauffällig eingebettet passierten wir zwei dieser Toreinfahrten, die Ruhe und ungestörtes „Hotelgast-Dasein“ garantieren.
In der Tiefgarage empfangen, mussten wir uns bloß darum kümmern, mit der reizenden Dame der Rezeption Schritt zu halten, da es an jeder Ecke etwas zu bestaunen gab.
Oftmals simple Konstruktionen, aber es ist eben genau die Liebe zum Detail, die Dinge so elegant und heimelig wirken lassen.
Die Materialien sind hochwertig, die Stoffe ein absoluter Traum und die Mischung aus Holz, Gas, Metall und Natur einfach perfekt.
Das Haupthaus hat einen unglaublich prachtvollen Eingangsbereich, im Stil einer alten, riesigen Scheune, modernisiert und dem alten Charme treu geblieben.
Man findet immer neue Ideen des Hotels und Einzelheiten wirken nicht einem anderen abgekupfert.
Im Vergleich könnte man sagen, dass es ein wenig dem Soho House – im speziellen dem Soho Farmhouse – in gewissen Überlegungen ähnelt, sich aber in seiner Einzigartigkeit treu bleibt.

Nach Einstimmung durch eine Führung, den Blick aufs glitzernde Wasser und einem Aperitif begleitet und im Chalet angekommen, wird man nochmal in einer gewissen Art und Weise verzaubert.
Die Ruhe, die im ganzen Resort herrscht, lässt einen noch mehr ankommen und die Besonderheit des Chalets am Wasser genießen.

Ich bin auf das Abendessen – im Besonderen auf die vegane Aufbereitung – sowie auf den morgigen Tag gespannt und werde dann vom neuesten Stand weiter berichten.

Edit: 
Diese Zeilen schreibe ich nach wundervoll verbrachten Tagen im San Luis, die so einzigartig waren, dass wir einfach verlängern mussten.

Wieder in Wien angekommen begleiten uns nun tolle Erinnerungen, schöne Momente und 2 Kilo mehr auf den Hüften.
Das Essen war ein absoluter Traum, sowohl das Frühstück, das aufs Chalet gebracht wird, oder das 6-Gänge-Menü abends in einer tollen Atmosphäre im Restaurant im Haupthaus. Dazwischen durften wir uns untertags von Suppen, Salaten, Obst sowie Unmengen an Kuchen und Eis verköstigen lassen.
Die Kulisse am Steg – abends mit persönlichem Lagerfeuer – oder der Blick auf die Berge mit See – wo soll ich anfangen und wo aufhören mit dem Schwärmen?

Ich lass einfach ein paar Bilder für sich sprechen und verrate gar nicht zu viel mehr. Denn Vorfreude ist bekanntlich ja sowieso die Schönste.

Nächstes Mal möchten wir gern im Baumhaus nächtigen und uns von dieser Erfahrung beeindrucken lassen.
Wir haben lange überlegt, was man wie besser machen oder ganz einfach adaptieren könnte.
Kreativ sind wir allemal, besonders wenn Geld im Ideenfindungsprozess keine Rolle spielt. Das Schöne ist jedoch, dass es hier an nichts fehlt, aber auch nichts „übertrieben“ wirkt und doch so viele wichtige Einzelheiten vorhanden sind und geschaffen wurden, die es zu etwas Besonderem machen.

Da ich aufgrund von Krankheit meinen Aufenthalt sehr kurzfristig einmal verschieben musste und mir das Hotel in dem Fall – nicht selbstverständlich-, wirklich toll entgegen gekommen ist, möchte ich mich an dieser Stelle bedanken und ein großes Lob an die Kundenorientiertheit aussprechen, die in der schnelllebigen Zeit und auch aufgrund großer Nachfrage nicht immer gegeben ist.

Und der Kritikpunkt, den wir lange gesucht haben, fanden wir dann im wahrsten Sinne des Wortes in der letzten Ecke – und zwar im Fehlen der Abdeckung beim Mistkübelöffner.
#firstfirstfirstworldproblems

Traditionen werden nicht erfunden.

Traditionen werden nicht erfunden.

Fashion what?

Ok, ich sagte ja schon zu Beginn des Blogs, dass das hier keinesfalls in Richtung „Fashion“ gehen wird, und ganz nach dem Motto „der Mensch plant, das Schicksal lacht“, wie auch schon in meinem Jahresrückblick Page 365. erwähnt, verfasse ich einen Blogpost genau in diese Richtung gehend.

Aber meine eigenen Worte wirken wie ein erhobener Finger: „Dieser Blog soll Platz haben, wofür immer er in einem Moment genutzt werden möchte“; „Guideline & Playground“. Und nun tobe ich mich eben auf Punkt 2 ein wenig aus und entweder es findet Anklang, oder eben nicht, dafür habe ich mir etwas von „der Seele“ geschrieben und Zeit mit etwas verbracht, dass ich in der Form vielleicht nie vorhatte und sogar eine kleine Spur „dagegeben“ war, jedoch war die Lust darauf groß genug, dass ich dem nachgegangen bin.

 

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