Thinkpiece: Relationships

Einfach mal den Valentinstag auslassen. Nicht darüber reden, schreiben oder nachdenken. Und dann wirst du sowieso von Instastories überhäuft. Und eigentlich bist du ja auch ziemlich romantisch und stehst auf leichten Kitsch. Und überraschenderweise stehen dann doch irgendwo Blumen. Von Herzen. Einfach weil jemand an dich gedacht hat und dir eine Freude machen möchte und diesen Tag als Anlass genommen hat. Weil wenn nicht an so einem Tag, würde es ja einem wieder schwieriger fallen. Denn Gefühle zeigen und so.

Die Posts gehen von „Ich könnte kotzen“, „ein Tag wie jeder andere“ bis hin zu den schönsten Liebeserklärungen mit Schokolade, türkisen Boxen und roten Schleifen. Sogar von Heiratsanträgen habe ich gehört. Aber warum soll man die Liebe nicht feiern? Warum wird daraus so ein Spektakel gemacht, dass es zu einem Spektakel gemacht wird und freuen sich bevorzugt Frauen doch innerlich so sehr diese Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie ja angeblich – wenn nicht „eh jeden Tag“, doch „hin und wieder“ erfahren?
Man müsste auch nicht Geburtstag feiern, wenn man sich immer mal wieder einbisschen selbst feiern lässt. (obwohl ja in dem Fall eigentlich die Mutter gefeiert gehört)

„Gott sei dank“ ist der Valentinstag auch schon wieder vorbei.
Am 15.02. war übrigens der Tag für krebskranke Kinder. Für nächstes Jahr vielleicht als Erinnerung.

Es geht hier aber nicht um den Valentinstag – er liegt nur noch so nah, dass die Überleitung auf der Hand lag.
Es geht um so viel mehr:

What we need to recognize ist that the things we truly want,

the things that are geniuinely fullfilling,

all require patience. They all require work. They all require energy.

See, the challenge is we all want to be with someone who makes us happy, when what we need to do is be someone who makes us happy. 

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