Working Space

Der Arbeitsbereich

Ein Arbeitszimmer muss für mich aufgeräumt und ordentlich sein, „clean“ wirken und genügend Raum & Platz für Kreativität bieten, um sich auch nicht zu schnell abzulenken. Vor ein paar Monaten noch viele Regale und Kommoden großzügig offen und mit zu vielen (bunten) Dingen an der Wand gestellt gehabt, entschied ich mich für Understatement mit Türen und Laden.

Einzig durfte mein offenes Bücherregal bleiben, farblich (noch nicht perfekt) sortiert, um Unruhe vorzubeugen. Viel aussortiert, durfte in die neue Kommode nur das Wichtigste und alte Uni- Ordner haben Platz im Keller gefunden.

 

Bilder hab‘ ich an den Raum abgestimmt- also in ruhigen Tönen, aber doch belebt und einbisschen Anregung sollen und dürfen sie geben. Geplant waren diese eigentlich für die Schmalseite der Tapete, jedoch stehen sie noch immer direkt am Regal, ohne Haken. Und ich mag‘s. Erspart mir im Moment noch Löcher in der Wand und das ein oder andere Bild kann ich kurzweilig zweckentfremden.

Mein Tisch war immer relativ ordentlich. Monk lässt grüßen. Aber leer? War er nie. Alles schön gestapelt und in Reichweite, damit man sich ja nicht zuviel bewegen muss. Nach Lieferung des Tisches hat auch dieser seine schönen Accessoires mit Stiftehalter, Aufbewahrungsbox und kleinem Krimskrams erhalten. Nach 3 Tagen musste er leider wieder abgeholt und nachgeschliffen werden und siehe da, nicht mal der Stiftehalter hat es wieder auf ihn geschafft. Entweder benutze ich einen Stift von meinem Kalender, oder ich stehe eben auf und gehe zu meinem Regal. Bisschen Sport soll doch auch nicht schaden.

Um meinem Schlafzimmer während eines Homeoffice-Tages keinen Besuch abzustatten – ich mag’s persönlich immer sehr gerne, wenn Schlafzimmer ausschließlich Schlafzimmer bleibt – hat eine neue Couch Einzug gefunden, die für ein kurzes Päuschen den perfekten Platz bietet und durch die Holzverkleidung an der Wand angenehmer wirkt und man beim Liegen auch keine kalte Mauer im Rücken hat.

Lichtquellen

Lichter haben bei mir immer einen ganz besonderen Stellenwert.

Ich arbeite sehr gern abends und nachts, beziehungsweise wenn es draußen schon etwas dünkler ist und auch die Hektik vom Tag bei den Menschen abgeklungen ist. Sowohl lernen als auch Arbeiten funktionieren bei mir nicht nur entspannter, sondern auch leichter.

An dieser Stelle spielt Licht also eine ganz essentielle Rolle.

Ich bin absolut kein Fan von großem, den ganzen Raum erhellendem Licht- wenn es sich nicht gerade um einen Ballsaal handelt. Indirektes Licht gibt eine wohlige Stimmung, ist einladend und bringt bei mehreren Lichtquellen auch genügend Helligkeit.

Für ruhige, schon dem Schlaf entgegen lächelnde Abendstunden reichen oftmals 1-2 Lichtquellen. Zum Arbeiten empfehle ich aber, der Müdigkeit entgegen wirkend mindestens 3.

 

Teppiche

Gern bloßfüßig unterwegs, aber immer kalte Zehen und ein Teppich-Liebhaber, habe ich in diesem Raum gleich 2 aufgelegt.  Ich liebe zwar Parkettböden, jedoch ist mir der Anblick ohne Teppich einfach zu kahl und nicht heimelig genug.

Somit liegt der eine relativ mittig und auch der Blick bei Eintritt ins Zimmer fällt darauf und der andere – für mich einfach (leider) ein Muss – denn ohne wäre es fürs Auge und Bild sicherlich hübscher- aber dieser liegt vor der Couch. Eine Couch ohne einem Teppich davor ist für mich persönlich einfach nicht kuschlig genug, auch wenn es bildlich oft ohne sehr viel hergibt; aber Räume sollte man für sich herrichten und nicht für Andere.

Die Vorhänge haben nun auch endlich Einzug gefunden und an den Vorhangstangen hab‘ ich mich diesmal ein wenig probiert und auch etwas investiert. Somit ist auch der Raum insgesamt angenehm und nicht zu voll geräumt und es lässt sich irrsinnig gut arbeiten.

   

 

Nachtrag: Ja, ich verbringe hier jeden Tag einige Stunden. Und ja, es ist ist fast immer so aufgeräumt wie auf den Fotos! 🙂

 

 

Wandfarben: Farrow & Ball
Türstopper: Maximilian Design I Handgemacht
Sofa: Arketipo
Tisch: Rolf Benz
Kommode: Interlübke
Musikanlage: Bang&Olufsen 
Bilder: Desenio
Leuchtkugel: Catellani Smith
2 Drehsessel: Vitra
SesseL: Vitra
Stehlampe: Occhio 

3 Kommentare zu „Working Space

    1. Vielen, lieben Dank!! 🙂 Freut mich, wenn ich ein wenig Inspiration schaffen kann!
      Ja, für den großzügigen Platz bin ich wirklich dankbar! 🙂 Aber vielleicht verändert sich in naher Zukunft ein wenig was – und dann wird mein Arbeitsbereich auch wieder einbisschen schrumpfen, aber das werd ich dann sicherlich nach ein paar Feinschliffen posten 🙂

      Alles Liebe.

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